Theodor von Hörmann

Imst 1840 – 1895 Graz

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Von 1873 bis 1875 studierte Theodor von Hörmann an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Eduard Peithner von Lichtenfels und Anselm Feuerbach.
Er wurde 1875 Lehrer für Freihandzeichnen und Fechten an der Militärunterrealschule in Sankt Pölten. Er heiratete 1884 Laura Bertuch und beendete seinen Militärdienst. Der Künstler unternahm zwei Reisen nach Ungarn. 1886 bis 1889 wurde er in Paris bei Raphael Collin ausgebildet, danach bereiste er die Bretagne, die Kanalinseln und Barbizon. Dadurch setzte sich der Maler mit der französischen Malerei der Moderne auseinander. Unaufhörlich arbeitete Theodor Hörmann in der freien Natur. Es entstehen impres- sionistische Lichtstimmungen, bei denen die Farben großteils ungemischt in lockerer Pinselschrift auf die Leinwand gesetzt werden. Außerdem war er im Kontakt mit Emil-Jakob Schindler. Zurück in Wien wurde Theodor Hörmann Sprecher der Opposition im Künstler- haus. Alljährlich reichte Theodor Hörmann mehrere Arbeiten für die Ausstellungen der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens ein; mehrmals wurden ihm Gemälde abgelehnt. 1893 gelingt es ihm erstmals, eine repräsentative Auswahl an Werken im Wiener Künstlerhaus auszustellen. Durch seinen Einsatz für eine Staatsgalerie für moderne Kunst ist Theodor Hörmann als Vorkämpfer der Wiener Secession anzusehen.

Theodor von Hörmann war Landschaftsmaler und kann stilistisch dem österreichischen Stimmungsimpressionismus zugerechnet werden. Seine Landschaften entstanden immer nach der Natur und zeichneten sich durch eine starke Farbigkeit aus, die von seinen Zeitgenossen nicht sehr geschätzt wurde. Seine Bedeutung wurde erst nach seinem Tod in umfassender Weise gewürdigt. Heute kennt man die Bedeutung seines Schaffens für die österreichische Kunstlandschaft des späten 19. Jahrhunderts und weiß diese auch gebührend zu würdigen. Dies zeigt auch die umfassende Ausstellung im Leopold Museum „THEODOR VON HÖRMANN, Von Paris zur Secession, 29.4.–29.8.2016“.